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Aug 17, 2017

Komfortables Erfassungstool für ISR und andere Testverfahren

 

Historie

Der Weg zur Gründung

Im Rahmen der Einführung des Facharztes für Psychotherapie und Psychosomatische Medizin im Jahre 1992 fand auf Einladung des damaligen Gründungsvorsitzenden des Landesvorstandes der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin (DGPM) – Bayern, Dr. Friedrich von Heymann, das erste informelle Treffen mehrerer Chefärzte statt.

1994 gründete dieser Kreis die Arbeitsgemeinschaft „Qualitätsmanagement in Psychosomatischen Kliniken“ mit der Zielsetzung der Entwicklung einer Basisdokumentation (als Grundlage für eine institutionsübergreifende Qualitätssicherung)

Mit der ersten Version der Basisdokumentation – ursprünglich Bayern BaDo genannt - wurden 1996 – 1997 im Rahmen einer ersten Praktikabilitätsstudie 4.998 stationäre Behandlungen dokumentiert.

In einer zweiten Version (2.1c) wurde das Instrument dann Anfang 1998 an die Psy-BaDo (Heuft & Senf 1998) angeglichen - insbesondere in den Modulen soziodemografische Daten, Diagnosen und Patientenfragebögen. Seitdem wird es in Absprache mit den Psy-BaDo-Autoren „Psy-BaDo-PTM“ genannt (v. Heymann 2003).

 

Die Gründung

Im Jahre 2000 fanden sich bereits 15 Einrichtungen unter dem Dach dieser Arbeitsgruppe zusammen. Da die erforderlichen Entwicklungsaufgaben zu umfangreich wurden, um sie im Rahmen einer Arbeitsgruppe ehrenamtlich zu leisten, wurde das „Institut für Qualitätsentwicklung in der Psychotherapie und Psychosomatik (IQP)“ in München gegründet. Die beteiligten Kliniken unterstützen das Institut und haben sich hier vertraglich gebunden.

Aufgrund der hohen Praktikabilität und Akzeptanz dokumentierten bis Ende 2007 18 stationäre Einrichtungen ihre Behandlungen mit der Psy-BaDo-PTM. Bisher wurden über 100.000 stationäre psychosomatische Behandlungsverläufe mit diesem Instrument dokumentiert.

Diese Entwicklung hat das Selbstverständnis des IQP wesentlich geprägt. Alle Weiterentwicklungen (Datenerhebungen und –auswertungen) erfolgen in enger Anbindung und auf der Basis eines partnerschaftlichen Verhältnisses mit den IQP-Kliniken.

 

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