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Aug 17, 2017

Komfortables Erfassungstool für ISR und andere Testverfahren

 

2005.2

Tritt, K.; Loew, T.; von Heymann, F. et al. (2005):
Psychotherapeutische Versorgungsforschung als Anwendungsfach – eine konzeptuelle und methodologische Betrachtung. In: T.H. Loew, K. Tritt & P. Joraschky (Hrsg.) Stationäre Behandlungen in der Psychosomatik – wer, wann, wie? Hamburg: Verlag Dr. Kovac, 13 – 49.

Zusammenfassung:
Nach einer Verortung der psychotherapeutischen Versorgungsforschung im Umfeld der evidenz-basier­ten Medizin werden in diesem Beitrag verschiedene a) konzeptuelle, b) methodologische sowie c) sozialpolitische Aspekte des Themas diskutiert, um diesen Ansatz als wissenschaftliches Anwen­dungs­fach zu etablieren. Konzeptuell werden dabei die psychotherapeutische Versorgung unter realen Praxisbedingungen als Untersuchungsgegenstand und die Evaluation und/oder Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung als Zielsetzung des Ansatzes bestimmt. Durch die Betrach­tung der psychotherapeutischen Versorgungsforschung als Anwendungsfach ergeben sich ver­schie­dene methodologische Probleme, zu denen erste Lösungsansätze erarbeitet werden.  Als Heran­ge­hens­weise an das Fach wird vorgeschlagen, eine erste Strukturierung des umfassenden Feldes der psychotherapeutischen Versorgung vorzunehmen. Hierbei könnte die Versorgung als Prozess be­trachtet und nach potenziellen a) Input-, b) Prozess- und c) Outputvariablen unterteilt werden. Insbesondere problematische Versorgungsfragen könnten dann im Rahmen von Ist-Soll-Vergleichen einer Evaluation unterzogen werden.

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